Weil es nie wieder passieren darf …

Hilfe bei Sexualisierter Gewalt

Seit Beginn des Jahres 2022 haben wir die Arbeit mit Männern, die ein Sexualdelikt begangen haben, eingestellt. Ein Schreiben des Vorstands zu dieser Entscheidung finden Sie hier: man-o-mann – Ausstieg Arbeit mit Sexualstraftätern – Jan 2022. Andere Anlaufstellen innerhalb Nordrhein-Westfalens finden Sie hier: NRW-Anlaufstellen ambulante Therapie.

Männer, die Opfer Sexualisierter Gewalt geworden sind, lesen am besten weiter unter Hilfe bei erlittener Gewalt.

Näheres zum Therapieprojekt “Sexualisierte Gewalt”

Wenn Sie nähere Informationen zu der therapeutischen Arbeit, die wir im Bereich “Sexualisierte Gewalt” gemacht haben, suchen, klicken Sie bitte den nächsten Abschnitt „Zahlen und Fakten“ an!

Zahlen & Fakten

Schon bald nach Gründung der man-o-mann männerberatung im Jahre 1990 erreichten uns die ersten Anfragen bezüglich therapeutischer Arbeit mit Männern, die ein Sexualdelikt begangen hatten. Nach intensivem Austausch und auch Kooperation mit anderen Therapeuten übernahmen wir schließlich erste Therapien. Gleichzeitig warben wir für die Finanzierung dieser Therapien bei spezifischen Institutionen, in der Öffentlichkeit und beim Land NRW. Von 2001 bis 2020 wurde die therapeutische Arbeit mit Sexualstraftätern im Rahmen des Projekts „Ambulante therapeutische Maßnahmen für Männer, die ein Sexualdelikt begangen haben“ durch das Justizministerium Nordrhein-Westfalens bezuschusst. Den zu leistenden Eigenanteil mussten wir über Bußgelder abdecken. Von Seiten verschiedener Behörden und Einrichtungen wurde das erweiterte Angebot der man-o-mann männerberatung schnell wahrgenommen und war lange Zeit eine feste Größe – mit zuletzt mehr als 100 Klienten jährlich – in der Kooperation zwischen Justiz, Bewährungshilfe, städtischen Ämtern, Justizvollzugsanstalten, Rechtsanwälten, sozialen Einrichtungen und eben der man-o-mann männerberatung. Aus strukturellen Gründen können wir seit 2021 die entsprechende Förderung nicht mehr in Anspruch nehmen, sodass es derzeit lediglich eine Gruppe für Männer gibt, die Missbrauchsabbildungen konsumiert haben. Zwei Mitarbeiter leiten diese Gruppe, die mit acht Plätzen und als offene Gruppe konzipiert ist, d.h. frei werdende Plätze werden wieder von neuen Klienten belegt.

Besonderen Wert legen wir in diesem Arbeitsfeld auf Kooperation und Informationsaustausch mit anderen Einrichtungen. Mit SozialarbeiterInnen und PsychologInnen aus Justizvollzugsanstalten, BewährungshelferInnen, MitarbeiterInnen der Sozialen Dienste der Stadt aber auch RechtsanwältInnen und BetreuerInnen tauschen wir uns – nach Schweigepflichtsentbindung durch die Klienten – aus und informieren über den Therapieverlauf.

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männerberatung
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